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Undichtigkeits-Prüfung in Baugruben Bei Baugruben, deren Sohle unterhalb des Grundwasser-Spiegels liegt, muß die Abdichtung gegen eindringendes Grundwasser (insbesondere am Anschluß der Wände an die Sohle) überprüft werden, bevor mit dem Ausschachten der Grube begonnen wird. Anderenfalls drohen Schäden durch Wassereinbrüche.

Ein gängiges Verfahren für die Leck-Ortung ist das testweise Abpumpen von Wasser aus der Baugrube bei gleichzeitiger Temperatur-Überwachung des Gruben-Inneren. Sind Leckagen vorhanden, strömt Grundwasser mit abweichender Temperatur von außen nach und macht die Leckstellen in Form wachsender Temperatur-Anomalien sichtbar.

Aufbau des Messnetzes Messnetz für Leck-Ortung in einer Baugrube Im Inneren der Baugrube werden in nicht zu großen Abständen Bohrungen abgeteuft, in denen die Sensor-Kabel verlegt werden. Die Kabel werden mit Hilfe von Switches und Verlängerungen miteinander verbunden und an eine zentrale TkMonitor-Einheit angeschlossen. Messnetz vergrößern

Auswertung der Daten Auswertung einer Undichtigkeits-Prüfung in einer Baugrube Die Temperatur-Änderungen bezogen auf den Beginn der Messungen werden in geeigneter Weise dreidimensional dargestellt, so dass die Entwicklung des Temperatur-Feldes in der gesamten Baugrube gut sichtbar wird. Im Beispiel sind zwei Leckagen mit zuströmendem Kaltwasser (eine größere links unten sowie eine kleinere auf der rechten Seite) erkennbar. Auswertung vergrößern

Wichtig für die Interpretation ist eine möglichst schnelle Messfolge, um die Entwicklung der Anomalien genau verfolgen und durch Leckagen hereinströmendes Wasser von anderen Stör-Einflüssen eindeutig trennen zu können (das Beispiel zeigt nur eine kleine Auswahl an Zeitschritten). Der entscheidende Vorteil von TkMonitor gegenüber anderen Messverfahren sind daher die kurzen Mess-Abstände von wenigen Minuten, die eine quasi-kontinuierliche Temperatur-Überwachung ermöglichen.

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